DSV Leoben – SV Bad Aussee 0:2 (0:2)

Tore: Perreira (17.), Cichon (27.)

Gelbe Karten: Rasswalder (14., Foul), Früstük (75., Foul), Muhr (85., Handspiel); Hofer (88., Unsportlichkeit)

SVA: Seiwald; Rabl, Chr. Neuper, Perreira, Bevab; Stadler, Strohmayer, Hörtnagl, Hofer (89., Kerhe); Cichon (89., A. Neuper), Schnabl (79., Kogler)

Leoben: Schenk; Säumel, Sekic (46., Alar), Kozelsky, Hüttenbrenner, Muhr, Rasswalder, Cemernjak (70., Gründler), Jovanovic (78., Kanneh), Früstük, Schicker

Endlich, endlich, endlich wieder drei Punkte für unseren SVA! Und das noch dazu verdient. Ob es in Bad Aussee eine Abwandlung des Trainereffektes, den „Vorstandseffekt“ gibt? Möglich, viel eher war aber die starke Leistung der ganzen Thonhofer-Elf für die gelungene Revanche für das 2:5 im letzten „Heimspiel“ gegen die Stahlstädter verantwortlich.

Der Beginn gehört aber erst einmal den Donawitzern, die hoch motiviert und mit viel Offensivdrang in diese Partie gehen. Allein Rene Schicker vernebelt in den ersten acht Minuten drei hochkarätige Möglichkeiten. Der erste ernsthafte Angriff der Ausseer erfolgt in Minute 15, Schnabl und Cichon vergeben. In der 17. Minute gibt Schiedsrichter Gruber Freistoß für den SVA. Frank Perreira nimmt sich ein Herz, sein Schuss aus gut 30 Metern wird abgefälscht und findet so den Weg in die Maschen. 1:0 für den SVA. Unhaltbar? Naja, das sollte am Besten Goalie Schenk beurteilen. Die Thonhofer-Elf findet jetzt so richtig Spaß an der Partie. Adam Cichon probierts per Weitschuss, Schenk ist wieder nicht sicher, kann aber klären. Nach 29 Minuten macht unser deutscher Goalgetter aber das, auf das wir gewartet haben. Endlich wieder ein Tor! 2:0 für den SVA! Ein Eckball von Alex Hörtnagl geht an Freund und Feind vorbei, und der Deutsch versenkt das Spielgerät per Kopf im langen Eck. Mit der komfortablen Führung im Gepäck schaltet der SVA einen Gang zurück und so rückt Dominik Seiwald immer öfter ins Geschehen. Er entschärft eine Volleygranate von Kozelsky. Auf der anderen Seite verstolpert Adam Cichon allein im Strafraum eine Riesenchance.

Nach der Pause entwickelt sich lange keine schöne Partie. Die Donawitzer spielen bemüht nach vorne, finden aber keine Möglichkeit den Ausseer Abwehrriegel zu knacken. Arno Kozelsky probierts alleine vor dem Tor mit einem Kopfball, Seiwald ist aber mit einer schönen Parade zur Stelle. Das Spiel trabt jetzt unspektakulär dahin. Adam Cichon vergibt einmal mehr aus aussichtsreicher Position allein vor dem Tor (73. Minute). Die Donawitzer finden aber weiter keinen Weg zum Tor. Bei den wenigen Durchbrüchen ist Seiwald immer souverän zur Stelle. So klärt er bei einem Schuss aus spitzem Winkel  (60.) und bei einem Weitschuss (83.) zweimal vor Rene Schicker. Die beste Chance der Partie vergibt Schicker aber ohne Zutun von Seiwald, als er in der 74. Minute eine scharfe Hereingabe auf fünf Metern in die Wolken jagt. Die letzte Möglichkeit des Spiels hat in der Nachspielzeit Alex Hörtnagl, der mit einem Gewaltschuss aus 40 Metern das Tor äußerst knapp verfehlt.

Eine kämpferisch und spielerisch großartige Leistung unserer Jungs, die den schnellen Vorsprung abgeklärt über die Zeit brachten. Besonders erwähnenswert das 90-Minuten Debüt von Ervin Bevab in der Verteidigung, der trotz seines zarten Alters eine starke Leistung ablieferte. Weiters erwähnenswert sind Dominik Seiwald, der mit vielen schönen Paraden seinen Kasten sauber hielt und Thomas Stadler, der 93 Minuten ein Vorbild an Kampfkraft und Einsatzfreudigkeit war. Generell gebührt aber der gesamten Elf ein Pauschallob. Bravo Jungs!

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