Austria Lustenau – SV Bad Aussee 3:1 (0:1)

Tore: Da Silva (56.), Günes (74.), Seeger (90.); Kogler (44.)

Gelbe Karten: Günes (74.); Seiwald (19.), Wakui (32.)

SVA: Seiwald; M. Neuper, Pereira, Chr. Neuper, Stadler; Kerhe, Wakui, Höller, Stanisavljevic (70., Cichon), A. Neuper, Kogler (70., Falk)

Lustenau: Medes; Stückler, Scherrer, Bjalava, Dürr; Schnellrieder, Zeiner, Günes, Selmani, Seeger, Dorner (26., Da Silva)

Letztes Spiel für den SVA in der Red Zac Ersten Liga. Und es sollte ein Abbild der ganzen Saison werden. Hinten anfällig, vorne nicht effektiv – mit Anstand verloren, die Punkte brav abgeliefert.

Die ersten Lustenauer Chancen vergibt Günes (4., 10.). Auf Ausseer Seite vergibt Thomas Höller aus aussichtsreicher Position (15.). Knalleffekt dann in Minute 19. Dominik Seiwald holt Dorner im Strafraum sehr unsanft von den Beinen, kann aber den schwach geschossenen Penalty von Günes parieren. Danach wacht der SVA auf und zeigt seinen Gefährlichkeit vor allem in Kontern und bei Standards. Thomas Höller scheitert mit einem gefühlvollen Freistoß nur knapp an Keaper Mendes (26.). Die Überraschung dann in Minute 44. Für eine Flanke von Stanisavljevic fühlt sich im Austria Strafraum niemand verantwortlich, und Dani Kogler kann den Ball über Medes ins Tor köpfeln. Ein Tor von der Sorte, die wir Leidtragenden Ausseer Fans auch oft hinnehmen mussten.

In der Pause dürfte es für die Vorarlberger eine Standpauke von Trainer Kleer gegeben haben, den der Ex-Titelfavorit kommt viel effizienter aus den Gängen. Thiego trifft in der 57. Minute zum Ausgleich. Elfmeteralarm gibt es auf der Gegenseite nur 5 Minuten später, als Höller zu Fall kommt. Schiedsrichter Lehner erkennt eine Schwalbe und das Spiel geht weiter. In Minute 68 kann dann Manuel Kerhe den Ball aus kürzester Distanz nicht im Tor unterbringen. Auf der Vorarlberger Seite macht es Günes besser. Er setzt einen Freistoß aus 20 Metern genau ins Kreuzeck. Keine Abwehrchance für Seiwald, der die Ländleluft ohnehin wieder langsam gewöhnt werden muss. Die endgültige Entscheidung fällt in Minute 90, als Thomas Stadler eine schon bereinigte Situation wieder zu einer Chance der Lustenauer macht, und Patrick Seeger nutzt die Flanke von Bjalava zum 3:1.

Wie gesagt, die Partie ist ein Abbild der ganzen Saison. Der SVA muss sich jetzt mit einer an vielen Positionen veränderten Elf in der Regionalliga konsolidieren. Das eine Jahr Bundesliga war ein besonderes Erlebnis! Als solches behalten wir die Saison 2007/2008 in Erinnerung und freuen uns auf die Regioanlliga Mitte.

Eine ausführliche Saisonbilanz aus Ausseer Sicht folgt in Kürze auf unserer Homepage!

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