SV Kapfenberg – SV Bad Aussee 3:1 (1:1)

Tore: Rottensteiner (40.), Liendl (78.), Kunzo (88.); Feichter (2.)


Gelbe Karten:
Schönberger (52.); Vavrik (77.)

SVA: Seiwald; Rabl, Chr. Neuper (86., Kerhe), Vavrik, Perreira; Stanisavljevic (80., Schnabl), Strohmayer, A. Neuper (50., Kogler), Hofer; Cichon, Feichter

KSV: Eisl; Taboga, Kunzo, Edler, Liendl; Lienhardt, Milosevic, Reiter (71, Sencar), Bernsteiner (53., Wieger), Rottensteiner (89., Erkinger), Schönberger

Die Story wiederholt sich nun zum dritten Mal in Folge. Starker Beginn – den Gegner klar in der Hand – Bruch nach 40 Minuten – Niederlage.

Wie kommt es zur dritten Niederlage in Serie? Gleich zu Beginn trifft Kapitän Harald Feichter mit einem Traumschuss aus 25 Meter schon nach 90 Sekunden ins KSV Tor. Die Heimelf ist geschockt, der SVA geigt auf. Die Gregoritsch-Elf zeigt wenig bis gar nichts und lässt den SVA stürmen, doch weitere gute Möglichkeiten durch Feichter und Cichon werden nicht genutzt.  Die Kapfenberger kommen in der 37. Minute zur ersten richtigen Torchance, doch Seiwald kann sich mehrere Male auszeichnen und seinen Kasten vorerst rein halten. Nur drei Minuten später fällt die Ausseer Verteidigung allerdings wieder ins Koma. Einen weiten Einwurf von Links kann Bernsteiner trotz drei ihn umgebender Verteidiger mühelos an Diego Rottensteiner weiterleiten, der aus fünf Metern ungehindert einnetzen kann. Ausgleich.

Nach der Pause kommt der KSV dankt der dummen Ausseer Fehler immer besser ins Spiel. Diego Rottensteiner scheitert mehrmals an Dominik Seiwald, der die Ausseer in dieser Phase vor einem Verlusttreffer bewahrt. In der 78. Minute kann aber auch er nichts mehr retten. Stanisavljevic legt für Herbert Wieger mustergültig auf. Dieser kann nur mehr per Foul gestoppt werden, ein klarer Elfer ist die Folge, Liendl verwertet souverän und die nächste dumme Niederlage zeichnet sich immer deutlicher ab. Die Schlussoffensive des SVA fruchtet wenig bis gar nicht. Die hohen Bälle in den KSV-Strafraum sind ein gefundenes Fressen für die langen Kapfenberger. Aus der nächsten Standardsituation fällt dann das 1:3. Ein Freistoß von links, die Innenverteidigung ist nicht zur Stelle, und da auch Goalie Seiwald nicht glücklich aussieht, kann Kunzo das Kapfenberger Torverhältnis erhöhen.

Stark begonnen und noch stärker nachgelassen – das ist wieder einmal die Konsequenz des Abends. Eine horrende Verteidigungsleistung ließ wieder einmal alle Hoffnungen auf einen verdienten Sieg gegen schwache Kapfenberger schwinden. Schade, denn wieder haben wir uns ausschließlich selbst besiegt, und das Fazit, dass auch diese Partie zu gewinnen gewesen wäre, tröstet nur marginal.

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